Ein Städtebauprojekt von europäischer Dimension:
ca. 30 ha Stadtentwicklungsfläche mitten in Erfurt

Ausschnitt aus dem Rahmenplan der Stadt Erfurt für die ICE-City
Ausschnitt aus dem Rahmenplan der Stadt Erfurt für die ICE-City (zum Vergrößern anklicken)

Im Zuge der Entstehung des ICE-Knotens Erfurt entwickeln die Landesregierung, die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG) und die Stadt Erfurt das Umfeld des Erfurter Hauptbahnhofes. Die neue „ICE-City“ wird profitieren von ihrer Lagegunst in der künftigen „schnellen Mitte“ Deutschlands. Sie bietet Investoren und Unternehmern aus den Bereichen Tagungen und Hotellerie, Tourismus und Gastronomie, Verwaltung und Consulting, Tourismus und Kreativwirtschaft attraktive Chancen für hochrentable Investments. Die LEG wird in Kürze mit der Vermarktung der Areale beginnen. Im Folgenden finden Sie Informationen und Fakten zu diesem künftigen Top-Standort im Herzen Deutschlands und Europas.

Wir laden Sie herzlich ein, sich in die Gestaltung der „ICE-City“ einzubringen und mitzuwirken an einem der größten städtebaulichen Vorhaben in Deutschland.

Historische Bedeutung des Standorts

Direkt gegenüber dem Erfurter Hauptbahnhof fand im Hotel „Erfurter Hof“ am 19. März 1970 das erste deutsch-deutsche Gipfeltreffen statt. Hier trafen sich der westdeutsche Bundeskanzler Willy Brandt und der stellvertretende Vorsitzende des Stadtrats der DDR, Willi Stoph. Das Zusammentreffen der beiden Staatsmänner war das erste zarte Pflänzchen des beginnenden Frühlings zwischen den beiden deutschen Staaten und läutete damals das Ende des „Kalten Krieges“ ein. Am Ende dieser Entwicklung stand die Wiedervereinigung Deutschlands 1990. An das Gipfeltreffen 1970 erinnern heute das Kunstprojekt auf dem Dach des Erfurter Hofs - der Schriftzug „Willy Brandt ans Fenster“ - das nachts beleuchtete Konterfei des Altkanzlers am Fenster im Obergeschoss des Erfurter Hofs und der Name des Bahnhofsplatzes - Willy-Brandt-Platz.

Die Projektentwicklung - eine Bestandsaufnahme

Die Projektentwicklung zur „ICE-City“ steht noch am Anfang, erste Weichenstellungen werden vollzogen. Trotz der frühen Projektphase genießt die „ICE-City“ schon heute eine starke überregionale Aufmerksamkeit. Jetzt ist die Phase, wo sich alle Interessenten, Investoren und Entwickler optimal in einen reizvollen Prozess einbringen können. Fest steht: Der künftige ICE-Knoten und sein Umfeld versprechen eine schnellere Anbindung Erfurts und Thüringens an verschiedenste Metropolen, damit verbunden sind mannigfaltige wirtschaftliche Impulse in vielen Branchen - bei Messen, Tagungen und Konferenzen, im Tourismus, der Kreativwirtschaft, bei Büroflächen und Wohnungen.

Die Projektentwicklung - Maßnahmen und Vorhaben

Ab dem Jahr 2015 entwickeln LEG Thüringen, Stadt Erfurt, Deutsche Bahn und weitere Partner den Standort „ICE-City“. Die Entwicklung erfolgt in mehreren Etappen.  Da es sich um ein komplexes, umfangreiches Stadtentwicklungsvorhaben handelt, veranschlagen die Akteure einen zeitlichen Projektrahmen von rund 20 Jahren. Vergleichsstandorte wie Mannheim und Lille haben gezeigt, dass eine solche Schätzung realistisch ist.

Es bedarf einer gründlichen Bearbeitung aller Fragen, die mit der Erschließung und der Sanierung auf der über 30 Hektar großen Fläche zusammenhängen; umfangreiche Planungen sind erforderlich, um alle Schritte aufeinander abzustimmen.  Land und Stadt werden den Flächennutzungsplan fortschreiben, fußend auf dem Rahmenplan ICE-CITY-OST /Teilbereich Neues Schmidtstedter Tor. Architekturwettbewerbe werden für städtebauliche Qualität sorgen. Das vielfältige Engagement wird sich lohnen: In Erfurt entsteht ein attraktiver neuer Stadtteil mit verschiedensten Nutzungen, darunter ein Tagungs- und Konferenzhotel, flexibel nutzbare Büro- und Gewerbeflächen, Restaurants, Fitnesseinrichtungen, Parkplätzen, kleinteiligen Ladeneinheiten sowie hochwertigem Wohnen.

Die Projektentwicklung - Schwerpunktvorhaben Hochhäuser

Von besonderer Bedeutung für die Gesamtentwicklung ist die Realisierung der beiden Hochhäuser östlich und westlich der Staufenbergallee und der dazwischen aufgespannten Brücke über dem Flutgraben, dem sogenannten Promenadendeck. Die Hochhäuser werden aufgrund Ihrer Höhe Signalwirkung entfalten und als Verbindungsglieder zu den östlichen Entwicklungsflächen wirken.  Dem Promenadendeck kommt als Treff- und Kommunikationspunkt hohe Bedeutung für die künftige Belebtheit des Quartiers zu. Ein neue Straßenbahnlinie, ein Café, ein Restaurant und viel Grün sollen für eine hohe Aufenthaltsqualität sorgen.

Kommen Sie vorbei!

Schauen Sie sich die einzelnen für eine Entwicklung vorbereiteten Bausteine der Gesamtentwicklung an. Auch wenn die Projektentwicklung noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird: Wir freuen uns bereits heute auf Sie! Sprechen Sie uns an - und entwickeln Sie gemeinsam mit uns die ICE-CITY zu einem hochwertig ausgestatteten, leistungsfähig und flexibel gestalteten Stadtteil in der Mitte Deutschlands, in Erfurt.

Ihre Ansprechpartner

Thomas Coburger

Projektleiter ICE-City Erfurt

LEG Thüringen
Mainzerhofstraße 12
99084 Erfurt

0361 5603-208

0361 5603-198

E-Mail schreiben

Sekretariat:

Lisa Segler

0361 5603-207

E-Mail schreiben


4D-Modell

Rund um den Erfurter Hauptbahnhof entsteht die ICE-City Erfurt - der zentrale Ort zum Arbeiten, Tagen, Wohnen und Genießen. Werfen Sie einen Blick in die Zukunft: Navigieren Sie frei durch unser 4D-Echtzeit-Modell und erleben Sie die ICE-City Erfurt im städtebaulichem Zusammenhang.

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